Kategorie: Südafrika, Namibia, Botswana 2011

Säugetiere Springbock, Springbok (Antidorcas marsupialis) Spießbock, Oryx (Oryx gazella) Steinböckchen, Steenbok (Raphicerus campestris) Kuhantilope, Hartebeest (Alcelaphus buselaphus) Gnu, Wildebeest (Connochaetes taurinus) Klippspringer, Klipspringer (Oreotragus oreotragus) Warzenschwein, Warthog (Phacochoerus africanus) Großfleckginsterkatze, Large-spotted Genet (Genetta tigrina) Schabrackenschakal, Black-backed Jackal (Canis mesomelas) Löffelhund, Bat-eared Fox (Otocyon megalotis) Bergzebra, Mountain Zebra (Equus zebra) Erdmännchen, Suricate (Suricata suricatta) Fuchsmanguste, Yellow Mongoose (Cynictis penicillata) Schlankichneumon, Slender Mongoose (Herpestes sanguinea) Kaperdhörnchen, Cape Ground Squirrel (Geosciurus inauris) Felsenratte, Dassie Rat (Petromus typicus) Pfeifratte, Brants’s Whistling Rat (Parotomys brantsii)…

Blipp, blipp, blipp! Ein nervtötendes Geräusch dringt in mein schlafumnebeltes Bewusstsein und unangenehme Nässe spritzt im gleichen Takt auf mein Gesicht. Unwillig wische ich mir mit dem Schlafsack über die Wangen, doch sofort werden sie erneut betropft, das Geblippe wird schneller, ja geradezu hektisch. Wie von der Tarantel gestochen (obwohl diese ja beisst), fahre ich hoch und stelle entsetzt fest, dass der seit gestern Abend munter plätschernde Regen mittlerweile Zugang zu unserer Schlafhöhle gefunden hat. Er bahnt sich seinen Weg…

Der neue Morgen empfängt uns schon wieder mit Nieselregen, das Dach unseres Gartenhäuschens leckt mittlerweile und die Sitzpolster der campeigenen Stühle sind so durchnässt, dass wir uns genötigt sehen, das Frühstück anderswo einzunehmen. Mit allem Nötigen bepackt, ziehen wir unter den Vorbau des Sanitärgebäudes, wo es leidlich regengeschützt ist. Dort verzehren wir rasch unser Morgenmahl, bevor wir uns an die unangenehme Aufgabe machen, die vollgesogenen Zelte abzubauen. Schwer nur wollen sie in ihre Packsäcke rutschen, wiegen gefühlte Zentner und sind…

Kühl und feucht ist es, als wir frühmorgens aus unseren Zelten krabbeln, das Wetter bedeckt, die Pfanne wie ausgestorben. Irgendwie passt das alles recht gut zu unserer momentanen Abschiedsstimmung – ein Gefühl zwischen schmerzlicher Wehmut, nie zu stillender Sehnsucht und einem Quäntchen der Erleichterung, dass die ewige Fahrerei nun bald ein Ende haben wird. Bald, denn innerhalb der nächsten zwei Tage müssen wir ja noch Windhoek erreichen – das sind rund 460 Kilometer, von denen zwar 70 Prozent geteert sind,…

Holla, was für eine Nacht! Im Zelt war es ungewöhnlich hell, denn wir hatten Vollmond, dessen von keiner Wolke getrübter Schein, potenziert durch die Reflexion der Pfanne, munter durch den schweren Baumwollstoff und die Mückengaze leuchtete. Doch damit nicht genug. Stundenlang durften wir zudem der Unterhaltung dreier Uhus lauschen, die sich, ganz in unserer Nähe und in jammervollem Tonfall, extrem viel zu sagen hatten. Bububu. Buuuhbubuuuh. Bubuuuhbu. Immer schön im Wechsel; erst der mit der tiefen Stimme, dann der mit…