15. April 2011, Rooiputs > Polentswa

Alles Gute, mein Schneck!“, flüstert Heinz in mein Ohr und nimmt mich liebevoll in seine Arme. Wohlig kuschle ich mich an ihn und lasse mir den Moment sprichwörtlich auf der Zunge zergehen. Ich werde 44, liege mit meinem Liebsten in einem Zelt, das auf einem einsamen Hügel inmitten der Kalahari steht, gestern haben die Geckos für mich gesungen und heute liegt ein weiterer, aufregender Tag in den Weiten einer afrikanischen Wüste vor mir. Alleine die Tatsache, dass mir so etwas vergönnt ist, ist ein unbezahlbares, einzigartiges Geschenk, aber der heutige Tag hält noch ein paar andere Schmankerl für mich bereit, die ich wohl nie vergessen werde. Doch davon ahne ich zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nichts. Nach einer ausgiebigen Kuschelrunde schälen wir uns voller Vorfreude aus dem Zelt, machen uns auf den Weg zum etwas hügelabwärts liegenden Freiluft-Plumpsklo und genießen den Ausblick in die erwachende Ebene.

Bei unserer Rückkehr ist der Frühstückstisch schon gedeckt – mit Servietten, einer brennenden Kerze und einem wunderbaren, im Lagerfeuer gebackenen Kuchen. Annette und Jochen drücken mich herzlich, servieren mir Tee und Kuchen und stellen mit verschmitztem Grinsen ein kleines Präsent neben meinen Teller: einen Steri Stumpie! Vor einigen Tagen, bei einem unserer zahlreichen Supermarktbesuche, hatte ich ganz nebenbei erwähnt, dass diese südafrikanische Milchprodukt in meinen ersten Reisejahren, mangels ordentlicher Kühlmöglichkeiten, zur Urlaubs-Grundnahrung gehörte. Ein kleines Plastikfläschchen, prall gefüllt mit naturidentischen und künstlichen Aromastoffen, grellen Speisefarben, allerlei Konservierungsmitteln und sicherlich „dem Besten aus einem Milliliter Milch“. Geschmacklich ein Graus – und trotzdem hängen so viele positive Erinnerungen für mich daran. Das haben Annette und Jochen wohl nicht vergessen und klammheimlich eine dieser Chemiebomben als Geburtstagsüberraschung für mich besorgt. Ich bin richtig gerührt, denn diese kleine Aufmerksamkeit zeigt, dass die beiden mir zugehört und, viel wichtiger noch, mich verstanden haben.

Doch nicht nur die beiden haben verinnerlicht, wie ich ticke, sondern auch Heinz – aber das weiß ich ja schon lange. Von ihm bekomme ich nun das Pflanzenbuch aus Swakopmund (das ich seitdem ohnehin kaum aus der Hand gelegt habe) und zudem noch einen Verbal-Gutschein für eine Andenken-Schnitzerei meiner Wahl – wenn wir mal wieder in entsprechend touristischen Regionen angekommen sind. Wie ein Honigkuchenpferd throne ich glücklich lächelnd und derart beschenkt auf meinem Kalahari-Hügel und freue mir ein Loch in den Bauch, das ich umgehend mit weiterem, köstlichen Kuchen fülle. Hach, was gibt es Schöneres, als seinen Geburtstag in Afrika, umgeben von lieben Menschen, zu zelebrieren?! Wohl nicht viel…

Nach diesem besonders gemütlichen Frühstück jedoch ist erst mal wieder Urlaubs-Alltag angesagt. Unter den wachsamen Blicken der Pfeifratten packen wir zusammen, verlassen schließlich gegen zehn Uhr unser Camp und machen uns auf den Weg zum nächsten, das ein ganzes Stück weiter nördlich liegt. Gemächlich tuckern wir den Hügel von Rooiputs herab; zu unserem Leidwesen allerdings mündet dieser Hoppelweg bald wieder auf den Touri-Highway. Laut Karte sind die Alternativen bedauerlicherweise spärlich gesät bis nicht vorhanden, doch wir versuchen, das Beste daraus zu machen und nehmen jeden Schlenker abseits der Maulwurfpiste. Riesige Herden von Springböcken und Oryxantilopen halten sich zur Zeit im Nossob-Tal auf, unzählige Strauße und Hartebeests zieren die Ebene, doch leider werden sie auch heute mindestens zur Hälfte vom hohen Gras verborgen. Die wenigen Seitenwege hingegen, die bessere Sicht böten, wirken beinahe wie ausgestorben. Und nicht mal unser offenes Dach ist in der Lage, Abhilfe zu schaffen, denn der Himmel ist bedeckt, es regnet immer wieder dicke Tropfen und wir sehen uns genötigt, die Aussichtsloge dicht zu machen. Oh Mann, das ist echt frustrierend!

Halbe Oryxe, viertelte Springböcke, Straußenhälse, Hartebeestköpfe – und kaum ein Ausweg aus dieser Wildbeobachtungs-Misere. Allmählich beginnt das Ganze echt ermüdend zu werden. Doch plötzlich führt ein weiterer Schlenkerpfad nach links. Den schlagen wir natürlich sofort ein und werden nach ein paar holperigen Metern mit einem fesselnden Spektakel belohnt. Eine riesige, buschbestandene Pfütze, in deren Fluten hunderte kleiner Vögel baden und trinken, liegt vor uns. Die Zweige des umliegenden Gebüschs biegen sich unter der Last weiterer winziger Federbällchen, es schwirrt, es flattert, es schwärmt, wolkt und schwadet. Rotkopfamadinen, Blutschnabelweber, dazwischen ein paar Kaptäubchen, alle wollen sie zum Wasser, alle sind sie extrem wachsam, geradezu schreckhaft. Zurecht. Denn in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen stürzen sich zwei kleine Greifvögel auf das gefiederte Buffet herab und greifen sich immer wieder ein unaufmerksames Opfer heraus.

Doch trotz der drohenden Gefahr drängt es die Vögelchen wie vom Magneten gezogen zum Rand der Pfütze, wieder und wieder. Und Mal um Mal zahlt es mindestens einer der Durstigen mit dem Leben. Es ist ein Schauspiel, wie man es nur selten erlebt, das uns völlig in seinen Bann zieht. Bestimmt eine Stunde beobachten wir das flatternde Gewoge, den Kampf ums Überleben, fiebern mit den potenziellen Opfern, bewundern die geschickten Jäger und fühlen uns weitestgehend entschädigt für das sichtbehindernde Gras. Fasziniert verlassen wir schließlich das spannende Wasserloch, um auf den folgenden Kilometern weiter belohnt zu werden. Der Touri-Highway liegt zwar tief wie vorher, dafür aber steigt das Gelände rechterhand leicht an und ermöglicht somit freie Sicht auf allerlei Getier. Da sind stattliche Trappen, die auf Beutesuche lauernd durchs Gras stapfen, Strauße, die im Staub baden oder ihre zahlreichen Küken in dichten Kindergartengruppen zusammenhalten, Gnus, die stumm leidend, mit gesenkten Köpfen, die Mittagshitze zu ertragen versuchen, riesige Oryxherden und nicht minder große Springbockansammlungen.

Etwas abseits einer Springbockherde tut sich gar Befremdliches: ein noch sehr junges Kitz ist auf der Flucht vor einem Spießer, der selbst erst gerade den Kinderschuhen entwachsen ist. Den jugendlichen Bock plagen, wie alle Pubertierenden, die Hormone. Und da er bei seinen erwachsenen Tanten keine Chancen hat, richtet er seine erwachende Potenz eben auf das unterlegene Kitz. Wie besessen saust der juvenile Kinderschänder hinter dem Springbockbaby her, reitet immer wieder auf, das Kitz gibt Gas, entwischt dem Lüstling, der seinerseits erneut folgt. So geht das ununterbrochen, die beiden entfernen sich immer weiter aus unserem Blickfeld – und von der Herde. „Raubtiere killen jugendlichen Pädophilen, traumatisiertes Schändungsopfer entkommt!“ So oder so ähnlich könnte die Schlagzeile eines imaginären Bush Observers lauten; klug ist das Verhalten der beiden Jungspunde auf jeden Fall nicht. Da die Zwei aber ohnehin immer mehr im hohen Gras verschwinden, setzen wir unseren Weg eben auch fort.

Bald darauf erreichen wir Dikbaarskolk, eine Picknick-Stelle, auf der man völlig legal das Auto verlassen und ein wenig umherspazieren darf. Im Prinzip sind diese offiziellen Rastplätze recht unspektakuläre Orte, nett gelegen, aber, da sie nicht so zahlreich sind, eben auch ziemlich frequentiert. Trotzdem halten auch wir hier an, denn wir müssen dringend – aufs Klo und zudem etwas überprüfen. Vor zwei Jahren waren wir nämlich schon mal hier und durften der Grundsteinlegung eines Siedelwebernests beiwohnen, direkt in einem der die Picknick-Site beschattenden Bäume. Und nun wollen wir natürlich sehen, was daraus geworden ist. Zielstrebig steuern wir auf besagten Baum zu, renken uns vergeblich die Hälse aus, spähen, kucken, können aber nichts entdecken. Nicht einmal einen der damals akribisch verwobenen Grashalme. Ach, schade! Aber eigentlich klar, denn wer will schon ein arbeitsintensives Mehrfamilienhaus akkurat da errichten, wo einen alle Touris dabei beobachten; kann ich gut verstehen. Trotzdem sind wir ein bisschen enttäuscht, denn wir hatten so sehr gehofft, die Siedelweber hätten sich hier publikumswirksam etablieren können. Doch, wie gesagt, die Sperlingsvögel haben mein vollstes Verständnis für ihre Bauniederlegung.

Andere Tiere hingegen stören sich nicht so sehr an den zahlreichen Menschen, die hier Halt machen und dabei gerne mal das eine oder andere Krümelchen zu Boden fallen lassen. Von diesen mehr oder weniger absichtlichen Nahrungsgaben profitieren diverse gefiederte und bepelzte Kreaturen, die uns allesamt wie alte Bekannte vorkommen. Der zutrauliche Kalahari-Heckensänger zum Beispiel, den wir schon von letztem Mal kennen, belauert neugierig unsere Bröselproduktion und nimmt ohne Scheu auf meinen Zehen Platz, um möglichst viel Toast abzugreifen. Nun ja, vielleicht ist es auch der konditionierte Nachwuchs unseres vorletztjährigen Freundes, aber egal, putzig ist er allemal. Auch die Fuchsmanguste, die auf dem Weg zu unseren Krumen und Füßen erst mal den Unterboden unseres Autos in Augenschein nimmt, ist in ihrer Zutraulichkeit irgendwie rührend. Und nicht vergessen im Reigen menschenvertrauter Tiere dürfen wir natürlich die allgegenwärtigen Borstenhörnchen, die geradezu aufdringlich sind, wie sie da zwischen unseren Beinen umherhüpfen und uns auffordernd mit ihren schwarzen Knopfaugen anblinzeln – gerade so, als stünden sie kurz vor dem Hungertod. Doch verhungern muss hier niemand, auch wenn wir nicht füttern; zumindest nicht absichtlich…

Nach dieser erquicklichen Pause auf der offiziellen Picknick-Site machen wir uns wieder auf den Weg, hinauf nach Nossob, einem großen, umzäunten Camp mit Shop und Tankstelle. Auf den 50 Kilometern bis dorthin gibt es vier künstliche Wasserlöcher, die wir selbstverständlich allesamt abklappern, leider ergebnislos – jedes einzelne wirkt wie ausgestorben. Auch in Nossob Camp steppt nicht gerade der Bär, besuchertechnisch, aber die Touristen sind um diese Tageszeit wohl alle auf Pirschfahrt. Doch wegen der Menschen sind wir ja auch nicht hier. Während Jochen nun ein letztes Mal den Tank auffüllt, um uns für die nächsten fünfhundert tankstellenlosen Kilometer zu rüsten, besucht Heinz den spärlich sortierten Laden auf der Suche nach weiterer Literatur, Annette putzt die Autoscheiben und ich wandere ein wenig übers Campgelände.

Weit jedoch komme ich dabei nicht, denn bereits nach wenigen Schritten werde ich von einer Schar munterer Borstenhörnchen umzingelt, die sich offenbar Futter von mir erhoffen. Auch eine neugierige Fuchsmanguste gesellt sich dazu, wird aber von den viel kleineren Hörnchen immer wieder todesmutig attackiert: mir lautem Schnarren und boxenden Pfotenschlägen machen die Nager dem marderähnlichen Raubtier deutlich klar, dass ich ihnen gehöre. Folgsam zieht die gedemütigte Manguste schließlich ab, worauf die Hörnchen ihre ganze Aufmersamkeit nun meiner Person widmen. Auffordernd keckernd und Männchen machend umrunden sie mich, knabbern mein Objektiv an und versuchen schließlich sogar, an mir hochzuklettern. Bevor ich aber von diesen aufdringlichen Monstern komplett geentert werde oder sie mich in ihrer unersättlich Gier gar noch beissen, ergreife ich die Flucht und begebe mich rasch in den Schutz meiner Reisegenossen, die gemütlich im Schatten eines Baumes sitzen, kühle Cola schlürfen und sich königlich über meinen eiligen Rückzug amüsieren. Ja, lacht ihr nur! Da sind wir nun seit über zwei Wochen in der Wildnis unterwegs, völlig unbehelligt und ohne Zwischenfälle, und ausgerechnet hier, im Schoße des hochzivilisierten Camps, schlägt die Natur zurück – mit dem Angriff der Killerhörnchen. Dem Himmel sei Dank, dass dieses Camp, das ich noch nie besonders mochte, nur eine Zwischenstation ist und wir uns hier nicht länger als nötig aufhalten müssen.

Und gleich, nachdem der letzte Schluck Cola in unseren Kehlen versickert ist, machen wir uns deshalb hurtig auf den Weg, nordwärts, hinauf nach Polentswa, wo wir heute nächtigen werden. Es sind zwar nur noch rund sechzig Kilometer bis dorthin, diese aber ziehen sich in ihrer erneuten, grasigen Ereignislosigkeit beträchtlich in die Länge. Wie gehabt, maulwurfen wir auf der tiefliegenden Straße dahin, Gras verhindert die Sicht auf alles, was sich abseits der Fahrbahn tummelt und alle weiteren Wasserlöcher sind ebenfalls wie ausgestorben. Das einzig Spannende, was wir zu Gesicht bekommen, ist der Himmel. Der aber gibt sein Bestes, uns zu unterhalten: dunkle Wolken dräuen, ziehen rasch dahin und formieren sich ständig neu zu fratzenhaften Gestalten in allen Blau-, Grau- und Schwarztönen. Ob wir heute wohl noch ein Gewitter erleben werden? Doch wir hatten bisher so viel Glück mit dem Wetter, dass wir diesen Gedanken ganz schnell als unwahrscheinlich verwerfen. Obwohl, ich persönlich hätte ja nichts dagegen, denn ein richtiges Gewitter in den weiten Ebenen der Kalahari muss ein wahrlich elementares Ereignis sein. Noch aber sieht es nicht danach aus, es weht kaum Wind und die oberen Wolkenschichten sind viel zu schnell unterwegs, um eine Gewitterzelle zu bilden. Denken wir…

Tatsächlich bleibt die Lage vorerst ruhig. Kurz vor unserem Ziel besuchen wir noch Grootbrak, das letzte Wasserloch vor Polentswa, doch auch hier ist tote Hose. Seufzend biegen wir wieder auf den Hauptweg, herum um die nächste Kurve, als sich ein atemberaubender Anblick vor uns auftut. Linkerhand, auf einer kleinen Anhöhe, können wir bereits das Camp sehen, rechterhand leuchten goldene Sonnenstrahlen auf ein wogendes Grasfeld, in dem ein paar Löffelhunde umhertollen und all das wird überspannt von einem dunklen, tintenblau bis schwarz drohenden Himmel, dessen Farbe in der untergehenden Sonne geradezu gespenstisch leuchtet. Mhm, vielleicht sollten wir uns doch ein wenig sputen?! Rasch legen wir die letzten Meter zurück, bauen unser Lager auf, vertäuen die Zelte, entfachen das Lagerfeuer und lassen uns dann mit einem Sundowner unter unserem Schattendach nieder, um die fast unwirkliche Kulisse zu genießen.

Gerade noch ziehen einige Hartebeests durch die grasige Ebene, ein Raubvogel schraubt seine Kreise am dräuenden Himmel, als es von einer Sekunde auf die andere losbricht: schlagartig wird es stockfinster, Blitze zucken stroboskopartig, ein Sturm braust über uns hinweg und es beginnt, wie aus Kübeln zu schütten. Wie ein entfesselter Dämon fällt dieses Naturereignis über uns her, rüttelt und zerrt an uns und unserem Equipment, durchnässt uns binnen zweier Wimpernschläge bis auf die Haut, peitscht das Wasser waagrecht unter das Holzdach. Annette schnappt sich die umherfliegenden Ausrüstungsgegenstände, Jochen und Heinz versuchen verzweifelt, eine Schutzplane zu spannen und ich stürze hinaus, um die Zelte zu sichern, deren Bodenhaken sich im nassen Sand zu lockern drohen. Ein aussichtsloser Kampf, den wir rasch aufgeben. Mehr als hoffen und abwarten können wir im Moment nicht. Mit vollem Körpereinsatz stemmen wir uns gegen die Plane, unter der wir uns schutzsuchend zusammengedrängt haben, der Sturm presst uns den harten Kunststoff mit unglaublicher Macht gegen die Rücken, lässt ihn mit klatschenden Schlägen auf unsere Köpfe niedersausen, Blitze erfüllen die Luft mit beinahe greifbarer Elektrizität und ununterbrochener Donner brüllt mit dem Wind um die Wette.

Nach einer fast unendlichen Viertelstunde dann lassen Sturm und Regen plötzlich nach, Heinz und Jochen nutzen die Gelegenheit, die Plane von aussen aufs Dach zu spannen, während Annette und ich die Seile von innen festzurren, gerade rechtzeitig, bevor es erneut losgeht, beinahe so heftig wie vorher. Doch jetzt sind wir besser geschützt und können uns Gedanken übers Abendessen machen. Da unser Lagerfeuer schon in den ersten Sekunden des Gewitters im pladdernden Regen abgesoffen ist und der pfeifende Wind keine offene Feuerstelle zulässt, muss ich wohl oder übel auf mein Geburtstags-Roastbeef verzichten. Aber egal, für dieses Gewitter-Erlebnis würde ich für immer und ewig auf Roastbeef verzichten! Außerdem bleibt das Dinner fast wie geplant: es gibt Bratkartoffeln und Tomatensalat, beim Ersatz für das Gustostückchen improvisieren wir ein wenig; wir verwursten stattdessen das Hackfleisch. Während nun die Kartoffeln appetitlich bruzzeln und bräunen, stoßen wir mit einem südafrikanischen Sekt auf meinen Geburtstag an und beobachten die taghellen Blitze, die allmählich gen Horizont abwandern und Regen und Wind mit sich nehmen. Später, als wir uns das opulente Mahl bei einem Gläschen Nederburg Rosé munden lassen, tröpfelt es nur noch leise, die Luft riecht erdig-frisch und ich bin rundum glücklich, auch, wenn die Geckos heute schweigen. Dafür aber hat die Natur mir ein monumentales Gewitter geschenkt, das mich, als wir zu Bett gehen, immer noch leise donnernd in den Schlaf grollt.

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