17. Juli 2008 – Lake Waka Waka > Samfya

Wieder mal ist früh aufstehen angesagt, denn heute liegen rund 320 km vor uns, eine stramme Stecke. Zuerst aber frühstücken wir in aller Ruhe. Unser Platzkeeper schleppt einen Sack mit Holzkohle an, den, wie er befürchtet, Peter das letzte Mal schlichtweg vergessen hat. Ob wir Peter den nicht mitbringen könnten, wären wir doch mit ihm befreundet. Peter hat die Kohle mit Sicherheit absichtlich stehen lassen, weil sein Urlaub zu Ende war und er das Zeug demnächst nicht mehr braucht, er hat es nur nicht kundgetan. Diese Ehrlichkeit aber ist so rührend! Wir sind uns sicher, dass wir nichts falsch machen, indem wir unserem Platzkeeper die Kohle einfach zusprechen, schenken. Und der freut sich wie ein Schnitzel!

Nachdem unser Lager abgebaut und die Bezahlung getätigt ist, machen wir uns auf den weiteren Weg. Relativ schnell sind wir wieder auf der D235, die Straße ist gut und bald erreichen wir die Luapula Bridge. Unser Reiseführer-Buch hat uns auf dieses Meisterwerk des Brückenbaus verbal schon vorbereitet. Zuerst musste ein 40 Kilometer langer Damm errichtet werden, um durch die weitläufigen Sümpfe am Rande des Luapula überhaupt eine Straße bauen zu können. Die Brücke selbst ist 3 Kilometer lang und aufgrund des extrem sumpfigen Bodens wohl wirklich eine brückenbauerische Meisterleistung. Nicht umsonst dauerte es Jahre, bis der Staat Sambia ein Partnerland fand, das sich bereit erklärte, dieses durchaus heikle Projekt in Angriff zu nehmen. Und wer hat’s getan? Mal wieder die Chinesen, die mittlerweile allgegenwärtig erscheinen. Die Luapula-Strecke führt in unmittelbarer Nähe der Kongogrenze vorbei, ist die einzige inner-sambische Verbindung zwischen dem Süden und dem Nordwesten des Landes und erspart seit 1983 allen Verkehrsteilnehmern die vorher unvermeidliche Route nebst Grenzformalitäten mitten durch den östlichen Kongozipfel.

Das hört sich alles wahnsinnig beeindruckend an, ist es rein technisch sicherlich auch, aber wenn man das Dammstück und die Brücke befährt, präsentiert sich das Ganze halt eher doch nur als ganz gute Straße und recht lange Brücke. An beiden Enden der Brücke steht schwer bewaffnetes Militär, man wird polizeilich kontrolliert, aber es gibt keine Probleme. Links und rechts der Straße tun sich interessante Landschaften auf: formmäßig völlig abgefahrene Termitenhügel, die dicht an dicht wie spitze, dunkelgraue Zwergenmützen die trockenen Ebenen bevölkern, allerlei Vögel in den spärlichen Bäumen und häufigen Tümpeln, Palmeninseln, ringförmig umgeben von hochwüchsigem Gras inmitten kurzen gelben Grases, zahlreiche Buschfeuer am Horizont und – immer wieder Fischersfrauen, die am Straßenrand die Fangerträge ihrer Männer feilbieten.

Eine dieser zahlreichen mobilen Fischmarktgruppen wählen wir aus, um unser heutiges Abendessen zu erstehen. In vielen bunten Plastikschüsseln und kleinen Tütchen werden Fischprodukte aller Art feilgeboten: größere Fische, kleinere Fische, geräuchert, getrocknet, roh und mehr oder weniger fangfrische. Eifrig verhandeln Annette, Joachim und Jürg mit den Fischdamen und erwerben vier Barsche mittlerer Größe. Diese werden unausgenommen in einer Plastiktüte verpackt und landen zur Abendlabung in unserem Kühlschrank. Eine Fleischbeilage hätten wir also schon. Nichtsdestotrotz sind unsere anderweitigen Vorräte so geschrumpft, dass wir, als wir Samfya erreichen, einen Downtown-Shop-Stopp einlegen müssen.

Samfya liegt, wenn man aus den oberhalb liegenden Hügeln einfährt, richtig malerisch, entpuppt sich aber, als wir in der „Inner City“ einlaufen, als staubiges, relativ unschönes Kaff mit vielen Läden, die alle auf’s spärlichste sortiert sind. Wir hatten nicht erwartet, hier im Einkaufsparadies zu landen, aber alles in allem ist es schon etwas enttäuschend. Annette und ich durchforsten die zentralen Läden nach Brot, doch der einzige Shop, der das im Sortiment hat, wurde soeben von einer einheimischen Dame leergekauft. Acht Pakete hält sie unter den Armen und verstaut gerade ihr Kind, ihre weiteren Einkäufe und ihr Geldsäckchen, als wir mit unserer Anfrage kommen. Der Ladenbesitzer bellt die Lady kurz an und auch, wenn wir kein Wort verstehen – das verstehen wir schon: die Käuferin soll Brot rausrücken an uns weiße Kaufwillige. Das wiederum wollen wir auf keinen Fall und winken dankend ab. Der Ladenbesitzer ist etwas konsterniert, gibt uns aber doch noch Tipps, wo wir die benötigten Lebensmittel erwerben könnten. Zu diesem Beutezug ziehen Annette und Joachim los, Jürg und ich bewachen das Auto. Unsere Ankunft hat sich mittlerweile offenbar in ganz Samfya herum gesprochen und es dauert nicht lange, bis die gesamte männliche Dorfjugend sich um uns schart. Nein, niemand schart, wir werden umlungert.

Lauter ultra-coole Jungs, die zufällig neben unserem Auto zu tun haben. Jürg, Mann der er ist, wird sehr bald angesprochen; ich, Frau, werde nur neugierig-vorsichtig beäugt. Jürg wollte eigentlich in Ruhe fotografieren, aber in diesem Ambiente wird ihm schnell mulmig. Er drückt mir, der unbeachteten Frau, seine Kamera in die Hand, mit der Bitte, sie zu verstauen und stellt sich weiter den Jungs. Ein Knabe ist dabei, ein laufender Meter, der versucht, den großen Wortführer zu mimen. Er ist sichtlich betrunken, stoned oder unter sonstigen Drogen und wird von den anderen verstohlen ausgelacht. Man spürt förmlich, wie sein Aggressionspotential, das nicht zu unterschätzen ist, in Fahrt gerät. In meiner Heimat ist Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau für mich selbstverständlich, in anderen Ländern halte ich mich mit meiner Meinung und dem Ausleben derer weitestgehend vornehm zurück. Doch die Situation spitzt sich zu und ich beschließe, meinen Bonus als weiße Frau auszuspielen, stelle mich dem laufenden Meter namentlich vor. Gnädig wird meine Hand geschüttelt, aber er wendet sich wieder ab. Ich lasse nicht locker und sage: Hey du, du siehst aus wie Django, mit deiner coolen Sonnenbrille. Die Jungmännerschar lacht lauthals, dreckig, schadenfroh, aber Django fühlt sich gut, geschmeichelt. Er schüttelt mir nochmals die Hand, schaut mir tief aus seinen drogenverhangenen Augen in meine blauen und nennt mich „Mama“. Jetzt ist die Schlacht gewonnen! „Mama“ ist in fast ganz Afrika eine Respektsbezeichnung für eine Frau, egal ob sie älter oder jünger ist.

Mama, fragt er mich, was ist das für einer – mit einer abschätzigen Kopfbewegung auf Jürg – dein Mann? Nein, sage ich, mein Mann ist zuhause und macht Business (das zieht immer als Erklärung). Das da ist George (so nennt sich Jürg der Einfachheit halber immer selbst in englischsprachigen Ländern), der begleitet mich als Freund. Aha. Scheeler Blick auf Jürg. „Mama, verkaufst du mir das Auto, die Kamera, eine Zigarette?“ „Was zahlst du, Django?“ Er nennt seine Preisvorstellungen und ich halte mama-mäßig dagegen: „Django, verarsch mich nicht, Mama wird sonst böse!“ Die Kumpels gröhlen; Django sieht vom Kauf des Autos und der Kamera ab. Eine Kippe möchte er haben, bietet lächerliche 100 Kwacha für zwei Glimmstengel. Mama, ganz „Marktfrau“ die ich bin, biete ihm das Geld im Gegenzug in bar, wenn er mir beweist, dass er dafür 2 Zigaretten bekommt. „Geh, Django und kauf dir die zwei Kippen für den Preis im Laden, wenn du kannst.“ Er rechnet, die Kumpels amüsieren sich köstlich, Django schwankt zwischen wachsendem Respekt und erneut aufkeimender Aggression. Doch so schnell ist mit vernebeltem Hirn nichts entschieden. Die Kumpels ziehen, einer nach dem anderen, langsam ab, denn sie haben gemerkt, dass hier nichts zu holen ist, Django überlegt immer noch angestrengt. Doch lange bevor er zu einer Entscheidung gelangt, erscheinen Annette und Joachim wieder. Ein paar schrumpelige Tomaten und – tatsächlich – ein Brot haben sie erstanden. Mit dreifachem Handschlag verabschieden Jürg und ich uns von der verbliebenen Dorfjugend, Django vorneweg, und steigen nicht ohne Erleichterung ins Auto.

Aus der Ortsmulde hinaus, fahren wir wieder rauf Richtung Hügel, wo wir beim Reinkommen schon Campingschilder an der Abzweigung gesehen hatten. Zwei Campingplätze werden in unserem Reiseführer aufgelistet: das Sun and Sands und, etwas luxuriöser, das Samfya Beach Hotel. Ersteres existiert nicht mehr; nein, ein Sun and Sands gibt es schon noch, aber das ist lediglich eine Bar. Vor der Bar ist eine kleine Bauminsel, umgeben von niedergetretenem Stacheldraht, die, wenn überhaupt, ein wenig nach Campsite aussieht. Wir fragen den Barfuzzi, der uns entsetzt ankuckt. Ja, ihr könnt schon hier übernachten, aber eigentlich auch nicht, denn das ist kein Campingplatz, nur Wiese. Ach, wirklich?! Wir fühlen uns von dem ungeschützten Fleckchen auch nicht wirklich angezogen und so lassen wir uns weiterschicken zum Samfya Beach Hotel mit ganz vielen Superior-Super-Luxus-Sternen im Schild. Doch laut Schild gibt es da keine Campingmöglichkeit. Trotzdem versuchen wir unser Glück. Ja, klar doch, hier können Sie auch campen, wird uns gesagt. Wir sollen unsere Zelte aufstellen, wo immer es uns gefällt, werden informiert, dass die Sanitäranlagen im Moment nicht funktionieren (es gibt sie nicht…), aber wir bekommen immerhin den Schlüssel für einen Zweibett-Bungalow in die Hand gedrückt, dessen Dusche und Toilette wir ohne Aufpreis benutzen können. Strange. Sehr strange. Wir sehen uns um und bauen schließlich unsere Zelte nahe des Strandes in einer sandigen, geschützt ausssehenden Mulde auf.

Direkt am Wasser, links von uns, stehen zwei, drei Liegen aus Holz, arg von der Witterung zernudelt und auf selbigen liegen schwarze Damen, die von ebenso schwarzen Romeos beflirtet werden. Ungnädig wandern all diese Augenpaare in unsere Richtung, als wir die Zelte aufstellen. Wir fühlen uns nicht wohl, eher als Störenfriede, aber viel anderes bleibt uns nicht. So lassen wir uns nieder. Der Strand ist wunderschön, fast karibikartig. Strahlend weißer Sand, sanft schwappendes, blaues Wasser, ein paar malerische Bäume. Alles in allem sind wir mit unserer Unterkunft zufrieden, aber, wie wir uns ein paar Tage später gestehen: keiner von uns fühlt sich richtig wohl.

Die Romeos und Julias äugen noch kritischer, als wir anfangen, unser Abendessen zu präparieren: die gekauften Barsche. Ein Ressort-Angestellter eilt herbei und legt eine plattgehämmerte, fast durchgerostete Ölfass-Wand als Grillunterlage in den blütenweißen Sand. Da, grillen, Feuer, sagt er, mit dem Zeigefinger deutend. Ok, da grillen. Wir schleppen unser restliches Feuerholz vom Dach des entfernten Landys herab und entfachen eine knisterne Brutzelstation.

Jürg wird zum Ausnehmer und Würzer der erworbenen Barsche auserkoren. Tapfer macht er das. Ich sitze mit am Tisch und mich würgt fast ob des Geruchs und meiner Assoziationen. An und für sich bin ich großer Fan der jeweils einheimischen Kost und probiere alles gerne. Aber mit auszunehmenden Süßwasser-Fischen hab ich ein Problem. Beinahe wäre ich als Kind an einer Gräte erstickt und empfinde deshalb wenig Freude beim Anblick der durchgräteten Filets, die dem jeweiligen Gesamt-Fisch da so anhaften. Einer meiner Exfreunde war ein Schnürl-Wascher, sprich Angler, der mir mehrmals modderige Süßwasserfische voller Stolz kredenzte; der Geschmack geht gar nicht! Und der Geruch, den er vom Ausnehmen an seinen Händen hatte und mir damit liebevoll über die Wange strich, der macht mich damals wie heute fertig. Doch Jürg kämpft sich durch die Eingeweide, Annette und Joachim freuen sich aufs Essen; ich auch, aber nicht auf den Fisch, den ich nicht anrühren werde. Da bin ich echt zickig, ich gebe es zu!

Während Jürg den Barschen ihre Innereien entreißt, nähert sich ein Motorboot und landet an „unserem“ Strand an. Ein bunt gestrichenes Holzboot mit Außenborder, viele Schwarze ab Bord, alle steigen aus, bis auf ein kleines Mädchen. In pinkem T-Shirt und gelber Short platziert sich das Kind malerisch schaukelnd auf dem Schiffsbug, hebt sich farblich wundervoll vom blauen Seewasser ab. Knips; das ist ein Bild wert! Eine Weile vergeht, als plötzlich ein junger Bootspassagier vor uns steht. Ob er denn von uns Fotos machen dürfe, wie wir hier so zelten und kochen und sind. Klar erlauben wir ihm das, was ist schon dabei. Er klickt und filmt eifrig und erzählt uns schließlich, er sei der Sohn des Ressortbesitzers, verbringe hier mit Freunden seine Ferien und würde einfach gerne filmen und fotografieren. Vielleicht ließe sich ja aus den Ergebnissen ein ansprechender Werbespot machen. Wir haben nichts dagegen, wenngleich es schon etwas seltsam ist, dass ausgerechnet wir Billig-Camper bei Tätigkeiten abgelichtet werden, die für das gewünschte Zielpublikum wohl eher untypisch erscheinen. Joachim äußert den Verdacht, der Knabe würde das quasi als Rache für unsere Fotos des bunten Boots-Kindes sehen; damit wir mal hautnah spüren, wie das ist, so einfach fotografiert zu werden. Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht. Klar, wir haben nicht gefragt, ob wir Fotos machen dürfen, aber nachdem wir seinen Wünschen kein „Nein“ entgegensetzen, sind wir mehr oder weniger quitt.

Der Abend bricht schnell herein, der See, glatt wie ein leicht faltiger Kinderpopo, liegt ruhig in der Bucht. Fischer in ihren kleinen Booten staken malerisch an uns vorbei, der aufgehende Vollmond spiegelt sich im leicht gekräuselten Wasser. Bis das Abendessen fertig ist, beschließe ich, die Gelegenheit zu nutzen und doch mal wieder richtig duschen zu gehen. So also latsche ich hoch zu unserem „Sanitär-Bungalow“ und mach mich in der Dusche breit und nackig. Warmwasser geht, nur kann ich den Strahl nicht von Wasserhahn auf Duschkopf schalten, denn das nötige Switch-Teil fehlt und mit der bloßen Hand ist das Vierkant-Ventil nicht zu drehen. Meinen Leatherman hab ich verständlicherweise gerade nicht dabei und so wird es eben eine „Sitzdusche“; das Waschbecken stinkt auf’s Übelste nach Fisch und ich bin erneut dreckig, als ich nach ein paar hundert Metern des Rückmarsches durch tiefen Sand wieder unser Lager erreiche. Inzwischen hat der Wind empfindlich aufgefrischt, so dass wir unser Dinner kurz halten – es ist ungemütlich und kalt. Schnell kochen wir uns noch einen Tee auf dem funkenstiebenden Lagerfeuer, aber auch das macht nicht wirklich wärmer.

Fröstelnd beenden wir diesen Tag recht früh und kriechen in unsere Zelte. Herrlich! Leise raschelnd umgeben mich wärmend die Daunen meines Schlafsacks, der Wind lässt vernehmlich die Zeltwände flappen, pfeift durch die Abspann-Schnüre und ich entsinke genüsslich in Morpheus Arme. Nach einiger Zeit erwache ich wieder, denn irgend etwas liegt schwer auf meinen Beinen. Es dauert eine Weile, bis ich realisiere, dass das meine vordere Zeltwand ist, die sich mit voller Breitseite dem mittlerweile zum heftigen Sturm ausgewachsenen Wind beugt und auf mich drückt. Ich bin so müde, so schlaftrunken, das Zelt knackt und ächzt, ich spreize mich mit Armen und Beinen gegen das Toben der Naturgewalt. Kurz mache ich mir noch Gedanken über die Zelte und ob ich mal nachschaue. Doch bei dem Wind darf ich mein Zelt nicht aufmachen, zum Segel machen, um mich selbst „erleichtern“, sonst fliegt alles weg. Mit diesen Gedanken und derart verkeilt schlafe ich wieder ein.

Irgendwann hör ich Stimmen. Jürg ist wach und fragt mich, ob ich noch da bin. Langsam wird mir klar, dass ich das zwar bin, aber nicht wirklich überrissen habe, was los ist. Shit, wenn ich schlafe, schlaf ich! Jetzt aber merke ich, dass die Situation doch bedenklicher ist, als das bei mir durchdrang.

Der Wind hat, mittlerweile, meines Empfindens nach, soweit nachgelassen, dass ich es wage, den Reissverschluss ein Stück aufzumachen und nach draussen zu spähen. Kein Wunder, dass es ruhiger ist: Joachim hat Annette als Nicht-Wegflieg-Garantie im seinem Zelt gelassen, Jürgs und mein Zelt zwischen den zur Verfügung stehenden Bäumen verzurrt und zudem das Auto als Windschutz vorgefahren. Super, allein ich hab das nicht mitbekommen! Jetzt klettere ich dann auch mal raus und wir drei treffen uns zu einer Umzugsbesprechung hinter den Dünen des Sandstrands, wo es relativ windstill ist. Sollen wir alles packen und in die deutlich ruhigere Zone ziehen? Aber wie, bläst es doch nach wie vor bei uns vorne!? Nach einigem Hin und Her beschließen wir, da zu bleiben, wo wir eben stehen. Schlimmer kann’s wohl kaum werden. Beruhigt kuschle ich mich wieder in meinen Schlafsack, genieße den tosenden Wind. Trotz aller Zelt-Verspannungen und des schützenden Landys muss ich mich noch immer ein wenig einspreizen. Und trotzdem schlafe ich ziemlich bald wieder ein; so schnell, dass keine Zeit mehr bleibt, mich selbst eines unverantwortlich tiefen Schlafverhaltens zu bezichtigen…

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