14. März 2013, Erkundungstag im Tankwa Karoo NP

Heinz und ich erwachen am frühen Morgen vom Rumoren unserer Freunde, robben aus unserem Zelt und werden mit heißem Wasser und gedecktem Tisch in Empfang genommen. Relativ wortlos – was in unser aller Sinne ist, denn keiner von uns ist ein Freund großer Reden, so direkt nach dem Aufstehen. Und es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis: bei Sonnenaufgang schweigend ein Frühstück zu genießen – frühstücken tu ich zuhause nur am Wochenende, gemeinsam mit meinem Schneck, aber sicher nicht bei Sonnenaufgang, eher deutlich später – und noch dazu mit zwei anderen, mir lieben Menschen – das hab ich zuhause auch selten – und das mitten im Busch – hab ich das ganze Jahr über nicht im Programm. Wenn dieser ganze erwachende Naturmorgen stillschweigend auf einen einwirken kann, mit all dem Insektengesumme, dem Nichtgerede, der erstaunlich schnell aus der Kühle des Morgens entstehenden Hitze – dann ist das reines, ungefiltertes Wohlgefühl, purer Genuss. Erst recht, da die nachtaktiven, angsteinflößenden Solifugen jetzt allesamt verschwunden sind und lieblicheren Geschöpfen Platz gemacht haben. In den Bäumen am Rande unserer Campsite tummeln sich laut schnatternd einige Webervögel, auf den sich aufheizenden Felsen flitzen zahlreiche Echsen umher und hin und wieder flappt ein bunter Schmetterling vorüber, obwohl weit und breit keine nennenswerte Blüte sichtbar ist. Ohne jegliche Eile genießen wir das Frühstück – einer der Vorzüge von Tagen, an denen wir keinen Campwechsel vornehmen müssen. Dann, als alle satt sind und wir unser Equipment gespült und sicher verstaut haben, machen wir uns langsam auf unsere geplante Erkundungstour im Park. Wir hätten es allerdings noch gut eine ganze Weile auch im Camp ausgehalten, wäre da nicht recht spezieller Besuch erschienen. Ein riesiger Schwarm winziger Bienen fiel schon bei den Frühstücksvorbereitungen über uns und unsere Lebensmittel her und es gestaltete sich etwas schwierig, einen Bissen oder die Tasse bienenfrei zum Munde zu führen. Die kleinen Insekten schienen zwar nicht stechen zu können (oder zu wollen), aber lästig waren sie auf Dauer trotzdem. Beim Abspülen jedoch kennt ihre Begeisterung dann erst recht keine Grenzen mehr: Wasser im Überfluss! In Trauben umsummen sie unsere nassen Hände, das gespülte Geschirr und schließlich auch das geleerte, aber noch feuchte Spülbecken. Freunde, vergnügt euch gerne mit der Restfeuchtigkeit, wir fahren dann mal, ja?! Gesagt, getan. Die kleinen, emsigen Immen hinter uns lassend, kurven wir aus unserem Tal Richtung Südwesten, schrecken einen langbeinigen Sekretär auf, der hektisch flatternd vor uns flieht, umrunden einen felsigen Hügel und durchfahren eine Art kleines Trockenflusstal. Hier sieht es aus, als könnte es sich lohnen, mal auszusteigen!

Die Morgensonne tut allen gut
Flüchtender Sekretär
Salsola sp.

Dieses Sichtreibenlassen und das Anhaltenkönnen, wann immer uns danach gelüstet, ist ein weiterer Vorteil eines Tages ohne Campwechsel, wäre aber auch nur halb so entspannend, würden wir nicht alle Vier am selben Interessenstrang ziehen. Und das tun wir, denn kaum ruft einer „Stopp“, wie jetzt gerade, halten wir an und gehen auf Erkundungstour. Jochen und Annette klettern das sandig-steinige Flussbett hinauf, während Heinz und ich eher felsigeren Gefilden zustreben, denn sie sind die idealen Standorte für unsere kleinen Lieblinge. Schon auf den ersten Metern werden wir fündig: eine riesige Hoodia reckt ihre stacheligen Triebe gen Himmel und präsentiert uns einige sehr hübsche, sichelförmige Samenstände, die sich allesamt schon in die Umgebung entleert haben. Während mein Schneck sich nun auf die Suche nach jungen Hoodias macht – die man erstaunlicherweise sehr selten findet, klettere ich weiter und stoße auf viele, recht verschiedenartige Sukkulentenpölsterchen, an deren Samenkapseln ich nun endlich meinen extra mitgebrachten Pumpzerstäuber ausprobieren kann. Die Klappmechanismen der Wunderknöpfchen funktionieren, wie auch gestern schon, allesamt tadellos und prompt. Meine größte Freude aber habe ich an dem extrem differenten Innenleben der Kapseln: sie unterscheiden sich nämlich nicht nur in der äußerlichen Größe und der Kammernanzahl, sondern auch in ihrer inneren Konstruktion. Da gibt es, nun auch für mich deutlich sichtbar, eklatante Unterschiede in der Gesamtkonstruktion der für die Kapselöffnung relevanten Teile.

Drosanthemum sp.
Hoodia-Hügel
Euphorbia ramiglans

Eifrig besprühe, begutachte und fotografiere ich die Zauberknöpfchen und bin begeistert. Vielleicht finde ich so ja doch noch den Einstieg in die tieferen Weihen der Aizoaceen-Bestimmung. Das aber ist eine Sache, die ich mir für zuhause, für lange, dunkle Winterabende aufheben will, denn jetzt habe ich weder die richtige Literatur hierfür zur Hand noch die rechte Muse. Es gibt viel zu viel zu sehen! So also kraxle ich voller Tatendrang weiter, stoppe hier, knipse da und sprühe dort. Plötzlich stolpere ich beinahe über ein höchst interessantes Gebilde: eine stachelige Wurst mit diversen kleineren Seitentrieben auf halber Höhe. Das ist keine Hoodia, das muss eine Euphorbie sein, wie wir sie noch nie gesehen haben. Schneck, wo bist du?!? Minuten später kommt Heinz tatsächlich den Hügel herab und sieht sich meinen Fund an. „Mhm, ja“, sagt er, „das ist eine Euphorbie. So eine hatte ich weiter oben auch. Hab sie erst gar nicht gesehen, erst, als ich sie beinahe niedergepieselt hätte… Aber welche das genau ist, weiß ich leider auch nicht!“ Egal, wir werden es herausfinden, auch wenn die Pflanze aufgrund der heftigen Trockenheit schon etwas ramponiert aussieht. Beglückt über unseren Fund und den erfolgreichen Zwischenstopp, wandern wir langsam wieder nach unten, wo wir auf Annette stoßen, die sich gerade ein tierisches, schon recht trockenes, aber formschönes Häufchen näher besieht und rätselt, welches Wesen das wohl hinterlassen haben könnte. Sieht ja fast nach Katze aus, ein Caracal vielleicht? Pfotenabdrücke finden wir leider nicht. Dafür aber besprühe ich die Wurst kurzerhand mit meinem Zerstäuber, um sie wenigstens geruchlich wieder zum Leben zu erwecken. Puh, das war keine gute Idee! Eine streng riechende Wolke fährt in unsere Nasen und wir nehmen lieber etwas Abstand. Nun aber wissen wir wenigstens eines ganz sicher: es ist eindeutig Fleischfresserkot!

Mesemb-Kapseltypen: nur schematisch, trotzdem aber wunderschön!

Wir freuen uns wie die Kinder über die reanimierte Kackwurst und steuern nun, heftig kichernd, weiter hügelabwärts, wo uns Jochen bereits erwartet. Er schüttelt väterlich den Kopf über unsere Albernheit, kann sich ein kleines Grinsen jedoch auch nicht ganz verkneifen. Ach, es ist schön, so entspannt herumzualbern und sich zu amüsieren, sei es auch nur über irgendeinen Scheiß – im wahrsten Sinne des Wortes.

Kackwurst vor der Reanimation
Einsame Oryx
Drosanthemum sp.

Jetzt aber wenden wir uns wieder ernsteren Dingen zu, klettern ins Auto uns fahren weiter westwärts. Die Landschaft wird hier wieder flacher und bedeutend vegetationsärmer. Das ist zwar schade, doch auf diese Weise machen wir wenigstens mal wieder ein paar Kilometer und lernen auch andere Teile des Parks kennen. Und sehen ein paar Tiere; einige Hörnchen, diverse Vögel, eine Oryx. Das war’s dann aber auch schon. Zudem sind die Tiere allesamt recht scheu, sodass wir ihren Anblick nicht mal ausgiebig genießen können. Jetzt dürfte allmählich mal wieder was passieren, denken wir uns gerade, als wir, nach vielen, recht ereignislosen Kilometern, unversehens an der nördlichen Parkgrenze ankommen. Von dort führt ein 4×4-Track Richtung Westen. Den will sich Jochen, der passionierte Geländefahrer, natürlich nicht entgehen lassen und biegt entschlossen ab. Zuerst ist die Strecke noch recht harmlos und Jochen beginnt bereits leicht ungeduldig zu werden; erst recht, als Heinz und ich ihn erneut um einen Stopp bitten. Wir passieren nämlich gerade den Fuß eines ausladenden, sehr felsigen Hügels, der von wundervollen Sukkulenten bewachsen ist. Riesige Euphorbienbüsche, knubbelige Tylecodons mit goldgelben, sich schälenden Stämmen und ausladende Sarcocaulon-Pflanzen, die zartgrüne Blättchen treiben.

Der erste Schatz-Hügel
Euphorbia decussata
Euphorbia hamata

Mann, wenn man bedenkt, wie langsam solche Pflanzen wachsen, dann wird man richtig ehrfürchtig angesichts derartiger Prachtexemplare. Die müssen alle schon viele, viele Jahre auf dem Buckel haben! Bewundernd klettern wir durch die glühend heißen Felsen und wünschen uns im Geiste einen solchen Hügel im Garten zuhause, natürlich mit dem entsprechenden Klima… Das aber wird wohl allein beim Wunsch bleiben. Tja, wenn ich da an meine Schätzchen auf der Fensterbank denke, wird mir ganz wehmütig ums Herz: einerseits liebe ich ja unser Klima und den Wechsel der Jahreszeiten, andererseits dauern mich meine heimischen Exoten, wenn sie den Wachstumsrhythmus ihrer Heimat beibehalten. Beibehalten müssen, denn er ist in ihren Genen verankert. Ist hier Sommer, frostet bei uns zuhause der Winter. Egal, da wird in der südafrikanischen Heimat gewachsen, so also auch bei uns. Ein schwieriges Unterfangen jedoch, wenn lediglich die wenig kraftvolle Wintersonne ihren Dienst tut. Doch mehr als ein Südfenster kann ich meinen Lieblingen halt leider nicht bieten, freue mich aber umso mehr über jeden Zuwachs-Millimeter, den sich die Pflanzen fern der Heimat unter meiner Fürsorge erkämpfen. Deswegen ist es auch etwas ganz Besonderes, diese zähen Kämpfer in ihrer natürlichen Umgebung, in ihrem ursprünglichen Habitat, so strotzen zu sehen!

Was man nicht alles findet:
Flechten aller Farben
und auch totes Material

Nur schweren Herzens verabschieden Heinz und ich uns schließlich von diesem Wundergarten und schlichten uns wieder ins Auto, wo Jochen bereits hufescharrend auf uns wartet. Er will endlich richtigen 4×4-Spaß haben und den soll er natürlich bekommen. Dass dieses Vergnügen sich allerdings als recht speziell entpuppen soll, ahnen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Fahrweg wird nun allmählich immer steiler und unwegsamer, Jochen strahlt und der Landy frisst sich tapfer durch das spannende Gelände. Plötzlich teilt sich die Piste – ein Pfeil deutet in Fahrtrichtung nach rechts, einer entgegen der Fahrtrichtung nach links – was in etwa eine Offroad-Einbahnstraße andeutet. Nein, nicht nur andeutet – das ist zweifellos auch so gemeint. Jochen aber hat im Moment eher einen Linksdrall und setzt sich über die Pfeilschilder hinweg. „Was soll schon sein? Wir sind ohnehin alleine hier und sollte Gegenverkehr kommen, fahr ich halt rückwärts wieder runter, no problem!“, meint er sorglos. OK, wenn er unbedingt will – wir haben nichts dagegen, wissen, dass er ein sauguter Fahrer ist und wollen ihm den Spaß nicht verderben. Also fahren wir links. Bald geht es durch eine tiefe Ablaufrinne, die uns fast den Auspuff kostet. Aber gut, das wäre in der entgegengesetzten Richtung auch nicht anders gewesen. Anschließend führt die Spur steil bergauf, steiler, immer noch steiler, der Schotter spritzt unter unseren Reifen, der Wagen kämpft und Jochen strahlt noch mehr. Mit Müh und Not schaffen wir schließlich die letzten Meter auf den lange schon sichtbaren Hügelkamm, gerade noch, bevor wir nach hinten wegrutschen. Jochen drückt kräftig, aber auch sehr feinfühlig auf die Tube, der Landy steht wieder waagerecht. Als wir aber in den Abgrund vor unseren Reifen blicken, wissen wir endlich, warum das hier als Einbahnstraße deklariert wurde. Ein bisschen zu viel Gas und man poltert auf der anderen Bergseite senkrecht wieder runter…

Noch sind wir ganz unten
Ganz oben auf dem Leeubberg
Panoramasicht

Das hätte also echt in die Hose gehen können. Entsprechend blass um die Nase ist Annette, die immer in großer Sorge ums Auto und dessen Insassen ist. Jochen, der von ihr ob seines Leichtsinns sogleich heftig ausgescholten wird, quittiert ihre Predigt jedoch nur mit einem beseelten Lächeln. „Was willst du, Mausi, wir stehen doch gut hier oben!“ Und wo er recht hat, hat er recht. Nichtsdestotrotz: sollten wir nochmal hierher kommen, dann werden wir die Einbahnstraße wohl besser in richtiger Richtung befahren; sicher ist sicher.

Weiter Blick in den Park
Es geht überall runter…
… oder eben rauf

Sicher ist auch, dass die Aussicht von hier oben gigantisch ist. Leider, und das stelle ich im Nachhinein beim Sichten der Fotos fest, lässt sich das Ganze bildtechnisch nur unzureichend festhalten. Auch die Steigung der letzten Meter, die in etwa dreißig Grad betragen haben dürfte, flacht sich auf den Fotos deutlich ab. Komisch, es sind immer die abenteuerlichsten Passagen, die man so oder sogar in etwas übertriebener Weise im Gedächtnis behält, den Daheimgebliebenen jedoch nie in auch nur annähernder Form nahebringen kann. Tja, deswegen reist man wohl – um das alles hautnah erleben zu können. Mit zwei greif- und spürbaren Abgründen neben uns stehen wir nun also hier oben, genießen die Aussicht, lassen uns den Wind um die Nase wehen, recht viel mehr jedoch ist nicht zu tun, denn wir sind schon wieder in einer ziemlich vegetationsarmen Zone gelandet. Lediglich ein recht großer Codon, bereits reichlich mitgenommen durch die Trockenheit und seinen ausgesetzten Standort direkt an der schmalen Bergkante, präsentiert uns willig einige seiner stachelbewehrten Blätter und ein paar Samenkapseln, die ich so deutlich noch nie gesehen habe: wie hölzerne Tropfen thronen die Nüsschen inmitten einer perfekten Krallenfassung aus Kelchblättern. Ein Schmuckstück der Natur, das zu entdecken man schon sehr genau hinsehen muss. Genau hinsehen müssen wir übrigens auch, als wir wieder ins Auto gestiegen sind und uns auf den Weg hinab in die Ebene machen. Puh, ist das ein Gefälle! Manchmal sehen wir nur den Himmel durch die Windschutzscheibe, während sich die Vorderreifen bereits an der nächsten Abstiegskante befinden. Annette krallt sich vor Aufregung am Armaturenbrett fest, aber Jochen steuert den Landy sicher hinunter ins Tal.

Codon-Kapseln
Steile Abfahrt
Annette lotst besorgt

Toll war es dort oben, auf dem Leeuberg! Dennoch sind wir alle froh, wieder heil unten angekommen zu sein und ebenen Boden unter den Reifen zu haben. Dort schließlich, am Fuße des Bergs, macht die Pad dann einen weiten Schlenker nach Südosten und wir können unsere Bergroute nochmal von unten betrachten: mhm, da oben waren wir. Sooo steil sieht das gar nicht aus… Während wir noch ungläubig unsere Auf- und Ab-Strecke vom Flachen aus begutachten, öffnet sich zu unserer Rechten eine Ebene, wie sie interessanter nicht sein könnte. Sie ist extrem trocken, heiß, steinig und wird von sehr dunklen, teilweise schieferartig aufgefächerten, scharfkantigen Steinen dominiert. Zwischen dem aufgeheizten Geröll – das sehen wir schon aus dem fahrenden Auto heraus – sprießen allerlei Sukkulenten. Stopp!!! Jochen bremst brav, Heinz und ich stürmen aus dem Wagen – und befinden uns erneut im Paradies! Noch keine drei Meter sind wir vorsichtig über die Geröllebene getapst, als Heinz auch schon entzückt aufquiekt: „Eine Tanquana, eine Tanquana, Schneck, ich hab eine Tanquana gefunden!“ Eine Tanquana! Diese Erregung kann wahrscheinlich nur jemand verstehen, der sich näher mit Sukkulenten beschäftigt – eine Tanquana, das ist, vom Stellenwert her, so was ähnliches wie ein freilebender Balistar für einen Ornithologen. Naja, nicht ganz so selten, aber trotzdem hoch endemisch; Tanquanas wachsen nur auf Dwyka- und Ecca-Schieferfeldern in einem kleinen Gebiet zwischen der Großen, der Kleinen und der Tankwa Karoo. Welch ein toller Fund also!

Tanquana prismatica
Tanquana prismatica
Tanquana prismatica

Mit Fotoapparat, Pumpzerstäuber und einer gehörigen Portion Andacht fallen wir vor der Pflanze auf die Knie. Mann, ist die schön! Ein paar horstartig angeordnete, im Querschnitt dreieckige, hochsukkulente Blätter, teilweise rosa angehaucht, anmutig in Paaren hornförmig nach oben gebogen, ragen nur wenige Zentimeter aus dem Boden. Zwischen den strotzenden Blättern sitzen gar allerliebste Samenkapseln mit 10 tortenstückartigen Deckelchen, die mir förmlich entgegenschreien: „Mach mich nass, bitte, mach mich nass!“ Wie ferngesteuert folge ich dieser Bitte, die wohl nur ich allein vernehme. Pfhht, pfhht, pfhht – und schon ist eine Kapsel befeuchtet. Folgsam tut sie, wofür sie bestimmt ist – sie öffnet sich. Formvollendet recken sich die spitzen Kreissegmente nach oben, wölben sich nach außen und umkränzen innerhalb einer guten Minute, Sternzacken gleich, die vormals recht unscheinbare Kapsel. Und wieder mal bin ich hingerissen, kann kaum glauben, dass es erneut funktioniert hat, fühle mich unsäglich klein angesichts dieses Mechanik- und Symmetriewunders. Fasziniert robbe ich um die Pflanze herum, versuche sie in ihrer Schönheit einzufangen. Dabei brennt mir die Mittagssonne heiß auf den Kopf und plötzlich nehme ich die Tropfen wahr, die ich mit meinem Pumpzerstäuber auch in den Blattachseln der Tanquana hinterlassen habe. Nein, das ist nicht gut, das schadet der Pflanze, denn diese Wasseransammlungen wirken wie ein Brennglas – sie bündeln die Sonnenstrahlen, lenken sie auf die empfindliche Epidermis und zerstören diese. Vorsichtig tupfe ich deshalb mit einem Zellstofftuch alles wieder trocken, achte sorgsam darauf, nichts zu zerstören, keine Nässe stehen zu lassen – und ernte schon wieder fragende Blicke meiner Mitreisenden…

Offene Tanquana-Kapseln
Cephalophyllum sp.
Typisches Gesteinsbild

Nur nicht von Heinz. Der nämlich weiß genau, was ich da mache und auch warum. Glücklich lächelnd, so einen Partner zu haben und hoch zufrieden über das Ergebnis meiner Trocknungsaktion, packe ich den Pumpzerstäuber schließlich weg. Prädikat ungeeignet! So werde ich den Rest dieses Urlaubs – und der hat ja gerade erst begonnen – wohl lieber wieder Spucke verwenden. Für den nächsten Urlaub aber kommt eine Pipettenflasche ins Gepäck; allein schon wegen der unschönen Spuckebläschen auf den Fotos… Mit diesem beruhigenden Gedanken im Hinterkopf streife ich weiter über die Schieferebene und entdecke noch diverse andere Pflanzen, die ebenso schön wie bizarr sind, mir aber „erkennungsdienstlich“ sicher noch einiges abverlangen werden. Auch Heinz, der sofort sein neu erworbenes Buch gezückt hat, ist weitestgehend ratlos. Egal. Diese Geröllfläche ist auf jeden Fall eine botanische Fundgrube, wie sie schöner nicht sein könnte. Schön ist sie aber nicht nur, weil sie ein kleines Universum an Sukkulenten beherbergt, sondern auch wegen der auffälligen Steine, die geologisch hochinteressant sind: wir befinden uns hier auf einer Fläche, auf der sich zwei der ältesten Gesteine der Karoo-Gruppe gar pittoresk und sukkulentenfreundlich verteilt haben. Es mischen sich blau-grünliche Tonsteine und harte, dunkle Sandsteine der Ecca-Gruppe (290–260 Millionen Jahre) mit blaugrauem Tillit und schieferigem Siltstein der Dwyka-Gruppe (300–290 Millionen Jahre) und schaffen somit ideale Bedingungen – zum Beispiel für die Tanquana, die ausschließlich auf derartigen Böden gedeiht.

Malephora crassa – Detail
Malephora crassa
Malephora crassa – Kapseln

Über die geologische Herkunft der die Fläche bedeckenden Steine allerdings machen wir uns im Moment nur am Rande Gedanken, denn die felsigen Bruchstücke haben eine ganz besonders unangenehme, gemeinsame Eigenschaft, Geologie hin oder her: sie sind überwiegend von sehr dunkler Farbe, speichern somit extrem wirksam die Hitze der frühen Nachmittagssonne und geben diese in geballter Form wieder ab – an uns. Wir schwitzen wie die Schweine und fühlen uns beinahe wie Grillhähnchen – kurz vor der letzten Garstufe. Bevor wir also noch knusprig werden, verabschieden wir uns von der Füllhorn-Ebene und tuckern weiter. Ein kurzer Schlenker führt uns zunächst nach Varschfontein, wo ein in der Karte verzeichnetes Wasserloch tierische Abwechslung verheißt. Verheißung jedoch ist kein Versprechen, wie wir deutlich erkennen dürfen, als wir dort ankommen. Nichts los, aber so gar nix. Keine Antilope, kein Vogel und nein, nicht mal eine einzige interessante Pflanze. Recht schnell also verlassen wir den trügerischen Ort an der nördlichen Grenze des Nationalparks und machen uns wieder auf den Weg, zurück zum Camp.

Drosanthemum sp. (?)
Leipoldtia sp.
Leipoldtia sp. – Kapseln

Die Route führt uns nun in westlicher Richtung über schier endlose Ebenen, die zu dieser Jahreszeit allesamt, naja, sagen wir mal, recht eintönig sind. Gut, es wachsen überall Pflanzen – die üblichen Verdächtigen wie Augeas – aber sonst… Es staubt, es ist heiß und die landschaftliche Schönheit der uns umgebenden Hügel leidet zudem ein wenig unter dem harten Licht der Sonne. Nach vielen Kilometern endlich, es ist bereits später Nachmittag, erreichen wir Abrahamsknie’e, ein weiteres Wasserloch, nicht weit von Skaapwagterspos, unserer Campsite. Und jetzt sieht die Szenerie schon deutlich plastischer aus: die Sonne neigt sich gen Horizont, taucht jede auch noch so kleine Erhebung in warmes, zeichnendes Licht, die Farben beginnen zu glühen, zu leuchten, und selbst die allgegenwärtigen Augeas werfen Schatten, die die Umrisse der proper-blättrigen Jochblattgewächse im milde wehenden Wind wie riesige, bebende Bäume erscheinen lassen. Lange treiben wir uns hier herum und jeder genießt etwas anderes. Jochen beispielsweise hatte das Wasserloch vor allen Dingen wegen der zu erwartenden Vögel angesteuert. Es sind auch einige da, leider aber lassen sie sich schlecht beobachten, denn der Trog, den sie zum Trinken und Baden nutzen, ist völlig freistehend und erschwert somit das unauffällige Anpirschen. Dennoch lässt sich Jochen nicht abschrecken, schleicht sich in großem Bogen an die Vögel heran und steckt mit seinem Tun auch Annette und Heinz an. Ich hingegen delektiere mich in der Zwischenzeit an den warmen Farbfacetten der Berge, die ihr Aussehen in der flach stehenden Sonne minütlich ändern und kann mich kaum sattsehen. Es ist einer der Momente, in denen ich mich von der Ewigkeit eingeholt und umfangen fühle, in denen irgendwie alles zeitlos erscheint. In diesem Zustand faszinierter Loslösung bemerke ich beinahe nicht, dass es immer kälter wird: die Sonne steht schon sehr tief, die Hitze des Tages bäumt sich in heftigen Thermikböen auf und ich bekomme Gänsehaut. Doch erst, als ich meinen Kopf unbewußt in einen ganz bestimmten Winkel zum Wind drehe, fällt mir die Temperaturänderung richtig auf: der stetige Luftstrom bläst an meinem Kopf vorbei und bringt meine kleinen Kreolen zum Pfeifen. Wie ein Tinnitus hört sich das an! Und der bringt mich wieder ins Hier und Jetzt, mitsamt der Gänsehaut, der Antwort meines Körpers auf die gesunkenen Temperaturen. Mit verschränkten Armen tauche ich deshalb schnell wieder bei meinen Reisegenossen auf, denen auch kalt ist. Wollen wir ins Camp fahren? Ja, das wollen und machen wir auch. Schließlich beginnt es schon zu dämmern – die Bienchen also dürften bereits in den Stock zurückgekehrt sein – dafür aber freuen wir uns auf die Sterne, auf ein ordentliches Abendessen und, ein klitzekleines bisschen sogar auf die zu erwartenden Solifugen…

Einfach…
…nur…
…schön!

Und was soll ich sagen?! Kaum sind wir, eine halbe Stunde nach Verlassen des frösteligen Wasserlochs, im windgeschützten Lager angekommen, erfüllen sich all unsere Erwartungen; die eine früher, die andere etwas später – und es gesellt sich sogar noch etwas dazu, mit dem wir nicht gerechnet hätten. Aber eins nach dem anderen: 17.45 Uhr, Ankunft Skaapwagterspos, Bienen absent, Sundowner zum Trinken bereit, Windstille, Vorbereitungen fürs Abendessen, gemütlich. Soweit alles planmäßig. Auch die Sterne erscheinen bald, ebenso die Solifugen, jedoch nur die winzigen. Dann aber, als wir gerade erlebnissatt unser Abendessen einzunehmen beginnen, fängt der Busch zu leben an. Im kleinen Stil, aufregend und schön jedoch ist es trotzdem: Annette und ich sind soeben servierbereit in den Startlöchern, als sich ein winziger Nachtfalter auf meinem Bauch – in Nabelhöhe – niederläßt. Ich wedle kurz mit der Hand, aber das Tier will nicht weichen. Also gut, kommt es eben mit zu Tisch. Nur der Platz ist ungünstig, denn gleich werde ich mich hinsetzen, meine Plauze in Nabelhöhe beugen und dann den armen Falter zerquetschen. Also versuche ich, das kleine Insekt von einem anderen Sitzplatz zu überzeugen, pflücke es vorsichtig, seine Flügel greifend, von meinem T-Shirt und verfrachte es auf die Plane unseres Gazebos. Denkste! Keine drei Sekunden später sitzt das Vieh wieder auf mir, diesmal knapp oberhalb des Nabels. Falterle, so geht das ned! Erneut arbeite ich daran, das anhängliche Teil aus der Gefahrenzone zu bringen – jedoch vergebens. Hier will es sitzen und basta! Also gut. Ich nehme mein Abendessen rücksichtsvoll mit extrem geradem Oberkörper ein, um nur ja nicht den Falter zu quetschen, der wie festgetackert auf meinem Bauch sitzt. Doch keine Handbewegung, kein Schattenwurf, kein Sonstwas bringt ihn aus der Ruhe. Er ist sehr klein, unscheinbar braungrau gemustert, starrt mir aber die ganze Zeit unverhohlen ins Gesicht, so lange, bis ich mich schließlich derart beobachtet fühle, dass ich mein Besteck niederlege, meine Kurzsichtbrille absetze und ihn ebenfalls ins Visier nehme. Rache ist süß! Aber, meine Güte, der Falter auch – und zwar so was von…!

Lichtstimmungen…
…am späten Nachmittag
Karg, aber faszinierend

Der Winzling nämlich hat riesengroße Knopfaugen, stumpelige, aber sehr fedrige Fühler, ein behaartes Näschen und ein Schnütchen, wie es putziger nicht sein könnte. Entzückt – und auf den ersten Blick heftig verliebt – lege ich mein Besteck beiseite. Schneck, kannst du mir mal meine Kamera holen? Ich muss dieses Schnuffelgesichtchen unbedingt fotografieren! Heinz bringt mir den Fotoapparat und ich beginne, den Falter zu knipsen. Shit, der ist zu nah vor der Linse! Mit der Hand unter meinem Shirt, versuche ich, das Gesichtchen des Mini-Insekts in den Brennweitenbereich meines Objektivs zu bringen. Geht aber nicht, denn sooo dehnbar ist der Stoff nun auch wieder nicht. Schneeeeeck, mach du doch mal, bitte! Schneck macht. Macht gerne, erst recht, als er sieht, was mich da so begeistert. Annette und Jochen lachen sich derweil tot über unsere Fotografier-Verrenkungen. Als sie jedoch das erste, brauchbare Bild auf dem Display meiner Kamera zu sehen bekommen, sind auch sie sofort unrettbar verloren, verliebt, hingerissen. Solange, bis Heinz mal wieder was aus dem Augenwinkel wahrnimmt: was Sauschnelles, was ziemlich Großes…

Altes Hirtenhaus
Pteronia sp.
Augea capensis

Und diesmal kriegen wir es auch zu Gesicht. Es. Es ist eine stattliche Solifuge, voll ausgewachsen, mit riesigen Chelizeren, superflink unterwegs und kein Tier, das ich gerne auf meinem T-Shirt sitzen hätte. Frrrrtzzzz, rrrrhhzzzzz, brrrrrtzzzz, so rennt das Spinnentier in einem Affenzahn auf dem sandigen Boden zu unseren Füßen herum. Unsere Köpfe zucken im Stakkato hin und her und wir wissen gar nicht, was wir jetzt zuerst tun sollen: fertig essen, aufstehen und der Muster-Solifuge fotografisch hinterherjagen oder einfach nur die Füße hochlegen und zusehen. Der Zeitraffer-Zickzackkurs der Walzenspinne allerdings ist so fesselnd, dass wir wie gebannt in unseren Stühlen kleben bleiben, die Füße auf dem Tisch, die Teller auf dem Schoß. Buschkino, Blockbuster! Als jedoch nach kurzer Zeit ein weiterer Protagonist, ein Skorpion, auf der Bildfläche erscheint, hält uns schließlich nichts mehr in unseren Kinositzen. Arachnophobia, Teil 27 1/2; Daddy Fattail versus Speedy Eightleg – und das live! Das muss man einfach fotografieren! Nun ja, die zwei Protagonisten folgen zwar ihrem eigenen Drehbuch, werfen sich nicht mordlüstern aufeinander, und tun auch sonst nichts wirklich Spektakuläres, aber spannend ist es trotzdem. Besonders wir, Zuschauer und Kameramänner zugleich, sind gefordert. Es ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die beiden Spinnentiere im Fokus zu behalten, vor allen Dingen in dieser Dunkelheit, sie einigermaßen scharf auf den Chip zu bannen und nebenbei das Gesamtschauspiel nicht aus den Augen zu verlieren.

Meine neue Liebe:
Das Schnuffelgesicht
Ist der süß!

Dem kleinen Schnuffelgesichts-Falter, obwohl ich mich bemühe, rücksichtsvoll zu agieren, wird die Action bald zu viel und er verläßt in einem unbemerkten Moment den ungemütlich gewordenen Sitzplatz auf meinem Bauch. Tschüß Knuffi, ich werde dich nicht vergessen. Und dein herzerfrischendes Konterfei wird mir, als Bildschirmschoner, die drögen Arbeitstage der folgenden Monate deutlich versüßen. In diese Liga werden es die Fotos der Blockbuster-Hauptdarsteller zwar sicher nicht schaffen, dennoch freuen wir uns, ein paar gute Schüsse dieser flinken Nachtjäger zustande gebracht zu haben, bevor sie beide, ziemlich gleichzeitig, in der Dunkelheit verschwinden. Schade! Aber doch nicht richtig unangenehm, denn die direkte Präsenz der zwei schönen, jedoch wenig knuddeligen Tiere, schränkte unseren Bewegungsradius schon ein bisschen ein. Klar, sie können jederzeit wieder auftauchen. Dennoch nutzen wir ihre mehr oder weniger temporäre Absenz dankbar für die noch zu erledigenden Haushaltsaufgaben. Tisch abräumen, Essensreste verbrennen, Geschirrspülen und alles nachtsicher verstauen.

Skorpion
Solifuge
Spaß beim Fototermin

Es ist nicht unsere tägliche oder gar geschlechtertypische Aufteilung, aber heute spült eben Annette, ich trockne und unsere Männer sitzen am nahen Lagerfeuer und behalten im Gegenzug den Boden zu unseren Füßen im Auge. Und Heinz und Jochen nehmen ihre Aufgaben als Beobachter sehr ernst: „Macht ihr das auch schön? Huhu, hier steht noch ein Teller! Der Grillrost wäre jetzt auch zur Reinigung bereit!“, frotzeln sie. Als wir Frauen fast alles erledigt haben und uns gerne bald zu unseren Aufpassern ans Lagerfeuer gesellen würden, ruft Jochen warnend: „Achtung, Annette, da ist grad wieder eine Solifuge hinter dir.“ „Was sagst du?“, fragt Annette, dreht sich um hundertachtzig Grad und macht dabei mit ihrem linken Fuß den angekündigten Aggressor völlig unabsichtlich, aber umso zielsicherer platt. „Nichts, nichts, alles gut!“, japst Jochen und biegt sich vor Lachen. Annette ist etwas verwirrt, erst recht, als Heinz ebenfalls zu lachen beginnt und ich schließlich auch noch einfalle. Wir krümmen uns, wir heulen, weinen, wiehern, kichern, ersticken fast, haben Bauchweh, werfen uns weg. Je ratloser Annette wird, desto schlimmer plagen uns die Lachattacken. Es ist der Klassiker der nicht erklärbaren Situationskomik, der die Lachmuskeln der Beobachter bis aufs Äußerste strapaziert, den unfreiwilligen Komiker im Dunklen tappen läßt, bis er schließlich abwinkend oder gar beleidigt auf Erklärungsversuche verzichtet, und den man, sobald das Lachen einigermaßen abgeklungen ist, niemandem nachvollziehbar schildern kann. Und schon gar nicht, ohne erneut in tränenförderndes, zwerchfellstrapazierendes Gelächter auszubrechen. Ach, wie geil, wie gut das tut! Jetzt setzt wohl wirklich die absolute Entspannung ein. Selten genug erleben wir derartige Augenblicke im angespannten, termingetriebenen Alltag – und wenn, dann eher als entladend-hysterische Reaktion auf äußersten Stress. Davon sind wir heute jedoch weit entfernt; unser Lachen ist einfach nur von innen raus, höchst befreiend, tierisch albern und zudem nicht zu stoppen. Die arme Annette, der wir zwischen zumindest unseren Grundefür den Lachflash darlegen konnten, ist immer noch etwas irritiert, lacht aber inzwischen aus vollem Herzen mit, weil unser Gekicher derart ansteckend ist, dass man einfach nicht widerstehen kann. Und so beenden wir schließlich diesen Abend: mit den Füßen auf dem Tisch – solifugensicher –, den Sternenhimmel beobachtend, unsere Erlebnisse revue passieren lassend – und immer wieder loskichernd…

Weitere Impressionen des Tages:

Unser Camptal
Euphorbia ramiglans
Beim Kapsel-Besprühen
Euphorbia hamata
Cephalophyllum sp.
Euphorbia mauretanica
Zeitlose Landschaft
Brownanthus-Ebene
Sukkulenten-Hügel
Prachtexemplar E. hamata
Flechte
Warten auf uns  Zwei
Alles voller Sukkulenten!
Blick vom Leeuberg nach Süden
Blick vom Leeuberg nach Norden
Codon royenii
Panorama im Tankwa
Tylecodon wallichii
Tanquana prismatica
langblättrige Form
Tanquana prismatica
kurzblättrige Form
Pteronia sp.
Typisches Gestein…
…in der…
…Tankwana-Ebene
Berge mit Brownanthus-Ebene
Berge mit Euphorbien-Ebene
Augea capensis
Hoodia gordonii
Euphorbia ramiglans
Leipoldtia sp.
Brownanthus vaginatus
Leeuberg
Annette
Annette und Jochen
Heinz
Sarcocaulon sp.
Tylecodon wallichii
Tylecodon wallichii
Euphorbia mauretanica
Augea capensis
Wegweiser im Park

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