Miombotraumbaum_Quer

Eine Erythrina reckt ihre Äste über den abendlichen Miombowald - traumhaft schön! Eine Erythrina reckt ihre Äste über den abendlichen Miombowald - traumhaft schön!

Als Miombo bezeichnet man eine spezielle Trockenwaldform, die im südlichen und östlichen Afrika vorkommt. Was wir hier sehen, ist die südliche Form des Miombo, die von drei Baumfamilien dominiert wird - Isoberlinia, von der mir kein Trivialname bekannt ist, Julbernardia, auf Shona auch Mutondo genannt und der augenfälligsten, Brachystegia, Msasa oder auch Zebrawood. Und es ist Brachystegia spiciformis, die dem Miombowald im Frühling seinen ganz besonderen Zauber verleiht. Wenn Msasa seine zarten Blätter treibt, so sind diese zum Schutz des Chlorophylls zunächst weinrot, gelb oder kupfer- bis nougatfarben. Erst nach zehn bis zwanzig Tagen sind die Blätter voll ausgebildet und robust genug, um Photosynthese betreiben zu können, ohne durch die heiße Sonne Schaden zu nehmen - und sie färben sich grün. Der Anblick eines Miombowalds im Frühjahr ist deshalb eine Augenweide in herbstlich anmutenden Farben

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