7./8. Oktober 2018; Eine zähe Anreise

Last updated on 8. März 2020

Es ist gepackt, es kann losgehen! An einem wundervollen Herbstnachmittag mit milden Temperaturen starten wir zum Flughafen, genießen die an der S-Bahn vorbeiziehende Landschaft, die abgeernteten Felder, die immer noch recht grünen Bäume, stellen uns vor, wie es wohl in drei Wochen, wenn wir wieder zurückkommen werden, aussehen mag, und freuen uns auf die bevorstehenden 21 Tage. Nein, halt, nicht auf alle Tage – erst müssen wir ja noch fliegen, fliegen, fliegen, zudem liegen lange Stunden des Rumsitzens vor uns. Und mir, die ich im Flugzeug nicht wirklich schlafen kann, graut ein bisschen davor. Doch in der Süddeutschen Zeitung hatte ich kurz vorher einen Artikel über neue Schlafhilfen beim Reisen gelesen – und eines dieser empfohlenen Produkte im Vorfeld besorgt: einen Fleeceschal mit eingebauter Stützeinheit, die den Kopf beim Schlafen im Sitzen vor dem Absacken schützt.

Gespannt wickle ich mir den Schal um den Hals, als endlich alle Service-Aktivitäten an Bord abgeschlossen sind und die Kabinenbeleuchtung erlischt. Ja, das fühlt sich gut an! Schläfrig kuschle ich mich in meinen Sessel, setzte meine Brille ab und zum Schlafen an. Gerade hat mich das Sandmännchen erfolgreich beglückt, ich merke, wie ich wegnicke, als es plötzlich unter meinem Schal unangenehm heiß wird – und nicht nur da. Auch Heinz, der schon eingeschlafen war, rutscht unbehaglich auf seinem Sitz umher. Sag mal, was ist denn hier los? Tja, es ist die Klimaanlage des Flugzeugs, die es mit Heizen ein bisschen zu gut meint. Andere Passagiere, die natürlich das selbe Problem haben, beschweren sich schon beim Flugpersonal, das sich fortan redlich bemüht, das Problem in den Griff zu bekommen. Leider vergeblich. Den größten Teil der Nacht verbringen wir also in einem Auf und Ab der Temperaturen: Bullenhitze, kurze angenehme Phasen und frostgleiche Eiszeiten wechseln einander ab, an Schlaf ist dabei nicht wirklich zu denken. Erst nach Stunden stabilisieren sich die Temperaturen und pendeln sich bei erträglicher, aber dennoch unangenehmer Wärme ein.

So kommt es, dass wir leicht knatschig und unausgeruht in Johannesburg ankommen, wo wir, dem Himmel sei Dank, nur durch den Transitbereich des Airports müssen. Das sollte ja zügig vonstatten gehen… Denkste! Zunächst mäandern wir Kilometer um Kilometer durch den Flughafen, bis wir schließlich auf eine beachtliche Menschenansammlung auflaufen. Passkontrolle vor dem Wechsel vom Transittrakt in den innerafrikanischen Abflugbereich. Doch es ist keine simple Passkontrolle nach dem Motto „Beamter begutachtet Pass, tippt Daten in den Computer, nickt und winkt einen durch“. Nein, hier wird etwas getestet, etwas, was die Kontrolle sicherer, effektiver und vor allen Dingen schneller machen soll – Fingerabdruckscanner. Die blinkenden Kästen jedoch verweigern an allen vier Schaltern ihren Dienst. Bei mindestens jedem zweiten Scan leuchtet das rote Licht, die Prozedur muss wiederholt werden, die Beamten verzweifeln. Auch wir verzweifeln, stehen, warten, rücken im Zeitlupentempo voran und machen uns allmählich Sorgen um unseren Anschlussflug, als man auf Behördenseite endlich Einsicht zeigt. Zwei weitere Schalter werden geöffnet, die Scanner bleiben aus, eine herkömmliche Analog-Kontrolle erfolgt und plötzlich flutscht das Ganze. Geht doch!

Gerade noch pünktlich erreichen wir erleichtert unser Gate, doch unsere Sorgen waren umsonst, denn der Flug nach Tana hat Verspätung. 20 Minuten, eine halbe Stunde, 45 Minuten. Nach einer knappen Stunde schließlich beginnt das Boarding, doch dann stauen wir uns erneut am Ausgang und harren des Busses, der ebenfalls auf sich warten lässt. Immerhin kommen wir während dieser Wartezeiten mit einem älteren italienischen Pärchen in ein vergnügliches Gespräch: Francesca, die Dame, ist Hardcore-Birderin und mit ihrem Begleiter bereits seit drei Wochen im südlichen und östlichen Afrika unterwegs, von einem Vogel-Hotspot zum anderen. Und nun, zum Abschluss der Reise in die Welt der Gefiederten, ist Madagaskar an der Reihe. Heinz und ich freuen uns sehr, denn viele Ziele der beiden Italiener stimmen mit den unsrigen überein – das sollte also auch uns einen gewissen Vogelreichtum bescheren!

Freudig verabschieden wir uns von den beiden Birdern, als wir endlich in den Bus steigen und kurz darauf auch die Maschine entern dürfen. Dreieinhalb Stunden schweben wir nun erneut durch die Lüfte, hinweg über den dünn besiedelten Nordosten Südafrikas, über Mosambik, über den Indischen Ozean, bis schließlich die Küstenlinie Madagaskars unter uns auftaucht. Neugierig spähen wir durchs Fenster, versuchen uns zu orientieren und blicken dabei immer wieder auf die Uhr. Gleich sind wir da!

Langsam geht der Flieger in den finalen Sinkflug über, unfassbare Wolkentürme, weich und flauschig wie eine Herde von Riesenschafen, manchmal aber auch graublau und bedrohlich, ziehen an uns vorbei. Die graublauen Wolken meidet der Pilot aus guten Gründen ohnehin, die weißen jedoch sehen so fluffig, so einladend kuschelig und federleicht aus. Doch jedes Mal, wenn wir in einen solchen Wolkenturm eintauchen, schüttelt es das Flugzeug gehörig durch. Ein wahrlich beeindruckender Anflug auf unser Ziel! Irgendwann durchstoßen wir den letzten Wolkenhaufen, sehen Boden, der bereits zu Greifen nah erscheint, sehen Regentropfen auf den Flugzeugfenstern und landen schließlich bei ergiebigem Niederschlag auf dem Airport von Antananarivo. Na toll, was für ein Empfang! Mit eingezogenen Köpfen hasten wir die Gangway hinunter, retten uns unter das schützende Dach des Flughafengebäudes und freuen uns, trotz des Regens, dass wir nun endlich da sind. Nur noch einreisen, abgeholt werden, dann ab ins Hotel und der Urlaub kann beginnen!

Nur noch… Das haben wir uns zumindest so vorgestellt, doch ganz so easy gestaltet sich unsere Ankunft auf der Trauminsel dann doch nicht. Etwas feuchtgeregnet erreichen wir das Ankunftssterminal, ziemlich zeitgleich mit der Passagierladung einer Air Madagascar-Maschine und schon wieder stauen sich unzählige Menschen in der Arrival Hall, schon wieder arbeiten die Behörden so langsam, wie eben nur Behörden arbeiten können. Es geht extrem zäh voran und wir haben zudem den Eindruck, dass die Passagiere der einheimischen Airline irgendwie bevorzugt behandelt werden. Liegt das etwa daran, dass diese Reisenden die örtliche Wirtschaft unterstützen oder daran, das sich fast ausschließlich Reisegruppen mit ihren Reiseleitern an Bord des Air Madagascar-Flugs befanden, wohingegen die SAA-Maschine vorwiegend Geschäftsreisende und Semi-Individuelle wie uns ausspuckte?

Während nun die 12-20-köpfigen Reisegruppen von ihren Betreuern pulkweise durch das Einreiseprozedere geschleust werden, reihen wir uns brav in der durch Gummibänder serpentinierten Immigrationsschlange ein. Ah, Einreiseformulare! An Bord wurden bedauerlicherweise keine verteilt, sodass wir erst mal welche ergattern und dann, jetzt und hier, beim Warten, ausfüllen müssen. Die Formulare jedoch liegen in unerreichbarer Ferne auf einem Tresen hinter der letzten Serpentine. Da, eine Reiseleiterin verteilt soeben die benötigten Einreiseheftchen an ihre Traveller-Schäfchen! Ich lasse deshalb sofort meine vornehme Zurückhaltung fahren und greife mir zwei davon, gerade so, als würde ich ihrer Herde angehören. Mit Müh und Not verteidige ich die kostbaren Formulare gegen die zupackenden Hände anderer Reisender, boxe mich zu Heinz zurück. So, jetzt schnell ausfüllen! Ein schwieriges Unterfangen, wenn das Formblatt grade mal DIN A7 groß und weit und breit keine Schreibunterlage verfügbar ist. Gott sei Dank habe ich wenigstens kleine Kärtchen für uns vorbereitet, auf denen alle relevanten Daten verzeichnet sind, die man für derlei Formulare halt so braucht – Passnummer, Ausstellungsort, Gültigkeit, Flugnummer, Unterkunft vor Ort, etc. – das erspart uns zumindest das Wühlen nach unseren Dokumenten.

Schwitzend  krakeln wir unsere Formblätter voll, nahezu unleserlich, rücken wieder einen halben Meter vor, krakeln weiter, stauen uns voran und schaffen es tatsächlich, das zweiseitige Miniformular vorschriftsmäßig ausgefüllt zu bekommen, bevor wir am ersten Immigration-Schalter landen. Ein gestrenger Officer nimmt Pass und Formular entgegen, überfliegt gewichtiger Miene das Gekrakel, blättert im Pass, reicht uns selbigen zurück und händigt uns einen gestempelten Papierstreifen aus, mit dem wir zum nächsten Schalter vorrücken sollen. Dort geben wir den Pass nebst Streifen ab, werden finster angeblickt und zum nächsten Schalter verwiesen, der direkt daneben liegt. Dort stehen wir erneut. Der Beamte von Schalter Zwei stempelt, blättert, tippt was in seinen Computer, legt den Streifen in den Pass, den Pass auf einen Stapel anderer Pässe. Erst als der Stapel umzukippen droht, schiebt er das Türmchen rüber zu seinem Kollegen. Dieser beginnt nun, alle Pässe durchzublättern und sich das jeweilig passende Touristengesicht dazu herauszupicken. Gerade hat er mein Dokument in Händen und mich offenbar richtig zugeordnet, als schon wieder ein Reiseleiter auftaucht und seine Gruppe bevorzugt durch die Prozedur schleusen will. Mein Pass wandert zurück auf den Stapel und ich koche innerlich…

Endlich ist die Gruppe abgefrühstückt und der Officer wendet sich abermals meinem Pass zu. Sinnier, sinnier, grübel, grübel, ein vergleichender Blick, ein Stempel wird mit Vehemenz auf die schönste aller freien Seiten (viele sind’s nicht mehr) gedroschen und tönt wie ein Gewehrschuss durch die Halle. Dann bin ich durch! Ich blicke mich nach Heinz um. Auch er hat, an einem anderen Schalter, die alberne Prozedur gerade erfolgreich hinter sich gebracht und ist mindestens ebenso genervt wie ich. Meine Güte, warum muss das nur immer alles so kompliziert sein?

Erleichtert verstauen wir unsere Pässe in Griffnähe, um sie spätestens beim Geldwechseln gleich wieder parat zu haben und schieben uns zum Gepäckband, das auf voller Länge und auf beiden Seiten von Passagieren belagert wird, als würde man hier etwas geschenkt kriegen. Da ist absolut kein Durchkommen. Also lauern Heinz und ich, bis mal eine Lücke frei wird, stürzen uns ohne Rücksicht auf Verluste in die Bresche und harren erneut der Dinge, während wir unseren Platz mit Zähnen und Klauen verteidigen. Allerdings dauert es geraume Zeit, bis unsere Gepäckstücke daherkreiseln. Unter platztechnisch sehr beengten Verhältnissen wuchten wir die beiden Taschen auf einen Trolley und fädeln uns damit vorsichtig aus dem Menschen- und Materialgekeile, hinaus in die Abholerhalle. So, wo ist jetzt Mika, unser Guide, mit seinem Schildchen? Vergebens scannen wir die versammelte Menge, immer wieder, doch offensichtlich werden wir nicht erwartet. Na toll, auch das noch! Frustriert verlassen wir das Flughafengebäude in der Hoffnung, eventuell dort auf unseren Abholer zu treffen. Doch auch hier – nix! Völlig genervt wühle ich mein Handy aus dem Handgepäck und schicke eine SMS an die Nummer des Büros vor Ort, die ich mir Gott sei Dank vor Antritt der Reise noch besorgt hatte. „Wir sind am Flughafen und warten auf euch. Wo seid ihr?“ Minuten später kommt eine WhatsApp zurück: „Wo seid ihr?“ „Vor dem Eingang!“ Dann tritt Funkstille ein. „Herrschaftzeiten, das fängt ja schon gut an!“, schimpfe ich gerade, als ein junges Kerlchen, das, hätte ich vermehrungstechnisch Gas gegeben, fast mein Enkelsohn sein könnte, auf der Bildfläche erscheint. „Are you Barbara and Heinz?“ Ja, ja, ja, das sind wir! Dem Himmel sei Dank! Das Kerlchen stellt sich als Fitah vor – oder war es Fatih – und geleitet uns zu einem Geländewagen am anderen Ende des Parkplatzes, in dem ein finster blickender Herr hinter dem Steuer sitzt. Er steigt aus, ein Lächeln erhellt kurz sein Gesicht, um gleich darauf wieder zu verschwinden, er stellt sich als Mamy vor, lädt unser Gepäck in den Kofferraum und klettert zurück in den Wagen. Heinz und ich blicken uns verstohlen an. Das kann ja heiter werden! Davon sind wir umso mehr überzeugt, als Fitah-Fatih uns kundtut, dass er unser Guide und der finstere Mamy unser Fahrer sei. Na, Prost Mahlzeit! Geguidet von einem halben Kind und dann auch noch einen zwidernen Chauffeur – eine echt ideale Kombination, die uns fast die Tränen der Begeisterung in die Augen treibt. „Äh, wir dachten Mika sei unser Guide?! Das zumindest hatte Thorsten gesagt.“ Mika, so muss ich ergänzen, wurde bereits von Gabi und Anke „getestet“ und für gut befunden. „Äh, Mika, äh, hat irgendein persönliches Problem. Deswegen mussten wir kurzfristig umplanen. Tut uns leid, aber es geht nicht anders.“ „Nein, nein, kein Problem, wir vertrauen euch voll und ganz und freuen uns sehr auf die Tour mit euch!“, schwindeln wir in versöhnlichem Ton und hoffen inständig,  die nächsten drei Wochen mögen tatsächlich erfreulich werden.

„Ach ja, wir müssten noch Geld wechseln. Sollen wir das hier tun oder besucht uns hierfür ein Mr. Big im Hotel, wie Thorsten sagte?“ “Äh, nein, äh, Mr. Big ist geschäftlich unterwegs, das Geldwechseln müsstet ihr also hier erledigen.“ Mamy startet den Wagen und kurvt langsam in ein entlegenes Eck des Flughafenparkplatzes, wo einige heruntergekommene Baracken stehen, die recht verschlossen aussehen. „Äh, hier ist zu, also müssen wir wohl doch zurück zum Flughafengebäude.“ Heinz und ich blicken uns abermals vielsagend an, während Mamy das Auto in einer weiten Linkskurve erneut zum Ausgangsbereich des Airports steuert. Kurz darauf stehen wir in einer offiziellen Wechselstube, kramen unsere Pässe hervor und schieben einen Stapel US-Dollar über den Tresen. Der Wechselfuzzi sichtet die Scheine und schiebt sie uns wieder zurück. „Tut mir leid, aber die kann ich nicht wechseln, die wurden vor 2014 gedruckt. Wir nehmen aber nur Dollar ab 2014.“ Pah, jetzt platz’ ich gleich! Da reist du in ein, mit Verlaub, Dritte-Welt-Land, wirst bei der Einreise schikaniert, als wolltest du in einen Hochsicherheitstrakt eindringen und dann will man nicht mal deine Dollar wechseln. Gut, ich kenne das aus Uganda, Tansania und diversen anderen Ländern, aber verstehen kann ich es nicht wirklich. Fälschungssicherheit der neueren Scheine, klar, das wird immer als Argument angeführt, doch es gibt so einfache Mittel und Wege, das Papiergeld zu checken. Aber egal. Dollar wieder eingesteckt, dann werden eben Euro gewechselt. Heinz und ich erhalten jeder für unsere je 500 Euro einen Stapel von fast zwei Millionen Ariary – der größte Schein ist ein Zwanzigtausender – ein beachtlicher Haufen, der erst mal verstaut werden will. Als das geschehen ist, taumeln wir erleichtert aus dem Wechselkabuff, klettern wieder ins Auto und lassen uns zum Hotel chauffieren, das nur rund 7 km vom Flughafen entfernt liegt.

Résidence Raphia
Im Zimmer
Das erste THB
Ein Traum in Rosa

20 Minuten später sind wir da: ein hübsches Haus in einer kleinen Seitengasse eines ruhigen Stadtviertels und eine sympathisch-schüchterne Rezeptionistin empfangen uns. Wir bekommen ein Zimmer im Erdgeschoss, Mamy und Fitah-Fatih tragen uns das Gepäck hinterher – ein Service, den wir aus zahlreichen Selbstfahrer-Campingurlauben gar nicht mehr gewöhnt sind – und wir sind endlich angekommen! Unsere beiden Begleiter verabschieden sich, nicht, ohne getestet zu haben, ob das Wasser in Dusche und Klo fließt, und lassen uns dann allein. Neugierig blicken wir uns um. Ja, es ist nett hier, gepflegt, und wir fühlen uns auf Anhieb wohl. Und dabei tut es der Sache beileibe keinen Abbruch, dass es gerade keinen Strom gibt. Wir richten uns notdürftig ein – es ist ja nur für eine Nacht – besuchen das Klo, das über eine unbotmäßig hohe Stufe vom Schlafzimmer aus zu erreichen ist und begeben uns dann hinaus in den kleinen, vor dem Hotel gelegenen Biergarten, um dort unser erstes, in jedem Reiseführer erwähntes THB (Three Horses Beer), ein inseleigenes Produkt, zu verkosten. Aaah, das zischt, umso mehr, als wir nun endlich diese anstrengende Anreiseprozedur hinter uns haben! Aufatmend sitzen wir da, auf zierlichen Metallstühlchen, schlürfen THB, genießen die lauen Temperaturen, schöpfen Zuversicht hinsichtlich unseres Begleiterteams und lassen uns schließlich nur zögerlich von einem Regenschauer ins Innere des Hotels vertreiben. Jetzt noch etwas essen, dann sind wir erst mal glücklich.

Vor dem Hotel
Das war nicht die Speisekarte
Formidables Dinner

Gespannt nehmen wir an einem Tisch Platz, eingedeckt mit weißem Linnen, Stoffservietten und funkelnden Weingläsern und halten Minuten später eine Speisekarte in der Hand. Noch viel gespannter durchforsten wir die angebotenen Gerichte, schließlich hatten wir gelesen, dass wir uns mit Madagaskar nicht gerade für ein kulinarisches Paradies entschieden hatten – Reis, Reis, Reis… Doch die Karte lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen: Zebu in zig Varianten, mannigfaltige Beilagen, indische Spezialitäten, eine Auswahl an Weinen – also alles, was das Herz begehrt! Wenn es so schmeckt, wie es klingt, dann sind wir hier doch im Paradies gelandet. Gespannt ordern wir, nachdem ich mit meinem rudimentären Französisch das meiste leidlich übersetzt habe, und harren danach hungrig der Dinge. Und was dann serviert wird, übertrifft alle unsere Erwartungen! Heinz schwelgt in seiner indischen XXL-Platte und ich könnte mich in die medium-rare gebratenen Tournedos vom Zebu mit grünen Knoblauchbohnen und Kartoffelstampf glatt reinlegen. Delikat!

Genüsslich verspeisen wir unseren Tellerinhalt, lehnen anschließend ermattet in unseren Stühlen, und machen uns nach dem letzten Schluck THB ins Bett auf. Das haben wir uns sowas von verdient!

RSS RSS-Feed Blogabo

Verfasst von:

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an (Email address hidden if logged out)widerrufen.